◆ Entertainment
Jane Schoenbrun und das „Teenage Death and Sex at Camp Miasma“-Team lieferten eine sexy, sapphische „Secretary“-Live-Lesung
Filmemacherin Jane Schoenbrun nahm zusammen mit den Schauspielerinnen Hannah Einbinder und Gillian Anderson kürzlich an einer Live-Lesung des Films „Secretary“ aus dem Jahr 2002 teil. Die Veranstaltung, die im Wallis Annenberg Center for the Performing Arts stattfand, beinhaltete eine Skriptlesung, die Themen aus dem Kultklassiker beleuchtete. Schoenbrun, bekannt für ihre Arbeit an Filmen wie „We're All Going to the World's Fair“, war eine zentrale Figur bei der Organisation und Teilnahme an dieser einzigartigen theatralischen Präsentation.
Die Wahl von „Secretary“, einem Film, der sich mit unkonventionellen Beziehungen und Machtdynamiken befasst, deutet auf eine bewusste Auseinandersetzung mit seinem provokanten Thema hin. Der Originalfilm mit Maggie Gyllenhaal und James Spader in den Hauptrollen erregte Aufmerksamkeit durch seine Auseinandersetzung mit sadomasochistischen Themen innerhalb einer Romanze am Arbeitsplatz. Die Live-Lesung mit ihrer rein weiblichen Besetzung in Schlüsselrollen bot eine neue Perspektive, durch die die Erforschung von Verlangen, Unterwerfung und Kontrolle in der Erzählung untersucht werden konnte. Die Beteiligung des „Teenage Death and Sex at Camp Miasma“-Teams deutet ferner auf einen kuratierten Ansatz für das Material hin, der möglicherweise seine transgressiveren oder dunkel-komödiantischen Elemente hervorhebt.
Dein Pool nutzt es schon. Du auch?
Diese Aufführung markiert einen bemerkenswerten Moment in der anhaltenden kulturellen Auseinandersetzung mit dem Film und seinem Erbe. Durch die Wiederbelebung von „Secretary“ in Form einer Live-Lesung boten Schoenbrun und die teilnehmenden Schauspieler dem zeitgenössischen Publikum die Möglichkeit, sich mit seiner kontroversen, aber von der Kritik gefeierten Erzählung auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltende Anziehungskraft von Filmen, die gesellschaftliche Normen in Frage stellen und komplexe psychologische Landschaften erforschen, sowie das anhaltende Interesse an der Neuinterpretation etablierter Werke aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven. Die in der Beschreibung hervorgehobenen sapphischen Untertöne deuten auf einen spezifischen Fokus auf queere Lesarten und Interpretationen der zentralen Beziehung des Films hin.
Das Format der Live-Lesung ermöglicht eine eigenständige Interpretation des Skripts, die Dialog und Performance auf eine Weise betont, die sich von einer traditionellen filmischen Betrachtung unterscheidet. Solche Veranstaltungen dienen oft dazu, wegweisende Filme zu feiern und neu zu untersuchen, und lösen neue Diskussionen über ihren künstlerischen Wert und ihre kulturelle Wirkung aus. Die Beteiligung etablierter Schauspielerinnen wie Gillian Anderson verleiht der Veranstaltung erhebliches Gewicht und lenkt die Aufmerksamkeit auf die anhaltende Relevanz von „Secretary“ und die künstlerischen Entscheidungen von Schoenbrun und ihren Mitarbeitern, diese besondere Lesung zum Leben zu erwecken.
