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Netflix hat gerade eine beunruhigende Miniserie veröffentlicht, die ein Muss für True-Crime-Fans ist

Sofia Martinez — Culture & Entertainment Editor
By Sofia Martinez · Culture & Entertainment Editor
· 2 min read

Fernsehen

Drama Shows

Netflix hat gerade eine beunruhigende Miniserie veröffentlicht, die ein Muss für True-Crime-Fans ist

Von Joe Roberts

  1. Juni 2026 14:11 Uhr EST

Rekha Garton/Netflix

Eine neue Netflix-Krimiserie, "The Witness", dramatisiert eine schreckliche wahre Geschichte und erhält breites Lob für die Behandlung ihres Themas. Die dreiteilige Serie basiert auf der wahren Geschichte von Vater und Sohn André und Alex Hanscombe, deren Frau und Mutter Rachel Nickell 1992 auf Wimbledon Common erstochen wurde. Zum Zeitpunkt ihres Todes war Alex gerade zwei Jahre alt. Er war auch der einzige Zeuge des Mordes an seiner Mutter.

Die Geschichte von Rachels Ermordung ist wirklich erschütternd und wird für empfindlichere Zuschauer schwer zu ertragen sein. Aber selbst nach dem anfänglichen Martyrium erlebten André und Alex noch mehr Härten, als ein mediales Feuersturm um Rachels Mord tobte. Verschlimmert wurde die Situation durch eine zunehmend chaotische polizeiliche Ermittlung. "The Witness" beleuchtet die Erfahrungen von Alex und André im Umgang mit den Folgen ihrer Tragödie, die zuweilen genauso traumatisch wurden wie der Mord selbst.

Neben der Miniserie hat Netflix eine Dokumentation mit dem Titel "The Murder of Rachel Nickell" veröffentlicht, die sich zu einer der besten neuen True-Crime-Dokumentationen entwickelt. Im Gespräch mit Tudum erklärte Alex, dass er und sein Vater bereits zuvor Interviews gegeben hätten und dass andere Shows "mit den besten Absichten" gemacht worden seien, diese Projekte aber "nur an der Oberfläche gekratzt" hätten. Mit "The Witness" und "The Murder of Rachel Nickell" haben Netflix und die Hanscombes ihrer Geschichte die verdiente Behandlung auf der kleinen Leinwand zukommen lassen.

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The Witness ist ein kraftvolles, wichtiges Drama

Netflix

True Crime wird zu einem immer umstritteneren Thema. 2025 war das Jahr, in dem True-Crime-Unterhaltung zu weit ging, und die reißerischeren Beispiele wurden mit erheblicher Kritik konfrontiert. Ein Beispiel: Ryan Murphys Ed-Gein-Netflix-Serie zog nicht nur die Verurteilung von professionellen Kritikern auf sich, sondern auch von Oz Perkins, dem Regisseur von "Longlegs", der ankündigte, dass er Murphys Show meiden würde, gerade weil "die Netflix-ifizierung von echtem Schmerz für das falsche Team spielt."

Glücklicherweise stellen "The Witness" und die begleitende Dokumentation etwas ganz anderes dar, indem sie die Erfahrungen der Opfer in den Mittelpunkt stellen und die Geschichte mit deren voller Unterstützung erzählen. Bisher hat sich das als ziemlich überzeugend erwiesen, mit "The Witness" verdiente sich eine herausragende Kritikerwertung von 100 % auf Rotten Tomatoes und debütierte weltweit in den Top-Platzierungen der Netflix-Charts. Tatsächlich erschien die Serie am 5. Juni 2026 beim Streamer und schoss sofort auf Platz zwei der meistgesehenen Netflix-Charts in 47 Ländern (via FlixPatrol).

Derzeit basiert die RT-Wertung auf nur fünf Rezensionen, sodass die 100 % wahrscheinlich sinken werden, wenn mehr Kritiker ihre Meinung äußern. Aber vorerst ist das Lob unbestreitbar, wobei Chris Bennion vom Daily Telegraph insbesondere den britischen Star Jordan Bolger für "eine phänomenale, karrierefördernde Leistung" lobt. Neben erstklassiger Schauspielerei und einem echten Gespür für die Erfahrungen von Alex und André bezieht die Serie sogar reale Nachrichtenberichte ein, was das Gefühl verstärkt, dass sie wirklich versucht, die Auswirkungen von Rachels Nickells Mord auf die breitere Gesellschaft zu erfassen. Das macht sie nicht nur zu einem kraftvollen Drama, sondern auch zu einem wichtigen.

"The Witness" ist ab sofort auf Netflix verfügbar.