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„The Furious“ im Test: Alberne Dialoge und Synchronisation sind unwichtig in einem passend betitelten, atemberaubend choreografierten Martial-Arts-Spektakel
Kenji Tanigakis Martial-Arts-Film „The Furious“ wurde kritisch bewertet, wobei seine außergewöhnliche Action-Choreografie hervorgehoben wurde, während gleichzeitig erhebliche Mängel in Bezug auf Erzählung und Dialoge festgestellt wurden. Trotz der Nennung von vier Drehbuchautoren wird die Handlung des Films als minimal beschrieben und dient hauptsächlich als Rahmen für aufwendige Kampfszenen. Diese Diskrepanz zwischen den Drehbuchautoren und der wahrgenommenen mangelnden Handlungsentwicklung unterstreicht eine zentrale Kritik: Die Story-Elemente werden von dem visuellen Spektakel des Films überschattet.
Die Rezension legt nahe, dass der Titel des Films, „The Furious“, passend ist, nicht unbedingt wegen seiner erzählerischen Intensität, sondern wegen der schieren kinetischen Energie und Präzision seiner Martial-Arts-Sequenzen. Die Choreografie wird als atemberaubend gelobt, ein Beweis für die einzigartige Vision seines Action-Choreografen. Diese visuelle Stärke wird jedoch mit Kritik an „albernen Dialogen und Synchronisation“ kontrastiert, die das Gesamterlebnis beeinträchtigen. Der Film scheint physische Leistung und stilisierte Kämpfe über kohärente Erzählungen oder Charakterentwicklung zu stellen, eine übliche Eigenschaft in bestimmten Martial-Arts-Genres, die diese Rezension jedoch als besonders ausgeprägt empfindet.
„The Furious“ präsentiert somit eine Dichotomie: ein Triumph des Action-Kinos, der bei seinen konventionelleren filmischen Komponenten scheitert. Der Erfolg des Films hängt fast ausschließlich von seiner Fähigkeit ab, atemberaubende Kampfszenen zu liefern, eine Aufgabe, die er anscheinend mit beträchtlichem Geschick meistert. Die Handlung, die Dialoge und die Synchronisation hingegen werden als Schwächen identifiziert, die nicht mit dem hohen Standard der Action-Regie übereinstimmen. Dieses Ungleichgewicht deutet auf einen Film hin, der Fans von Martial-Arts-Action stark ansprechen mag, aber diejenigen, die ein vollständigeres Kinoerlebnis suchen, möglicherweise unbefriedigt lässt. Der Fokus des Films auf Choreografie statt auf Handlung ist eine bewusste Entscheidung, die seine kritische Rezeption bestimmt.
